Das Waldbad: Freizeit, Sport und Spaß
Stadtwerke Emsdetten präsentiert offizielles Logo erstmals öffentlich

Erscheinungsdatum:

Emsdetten.

Jetzt ist es offiziell: Das ehemalige „Waldfreibad“ an der Blumenstraße heißt nun zukünftig kurz und knackig „Waldbad“. Mit der Erweiterung um das nagelneue Hallenbad am bestehenden Freibad wird bald im Sommer wie im Winter ausgiebig geplanscht werden können! „Die Kürzung des etablierten Namens lag nahe. Der Name ist prägnant und ideal in Kombination mit der Bildmarke, welche eine Kombination aus Wellen und Baum zeigt“, äußert sich Geschäftsführer Jürgen B. Schmidt zur Namensfindung und Logogestaltung.

Zum Hintergrund des Logos erklären die Stadtwerke weiter, dass die Farbwelt rund um den frischen Grünton und das freundliche Blau die Naturverbundenheit des Standortes widerspiegeln und sogleich die Lust, in das kühle Nass einzutauchen erwecken sollen. Auch der Slogan verdeutliche nochmal, wofür das Bad stehe: Freizeit, Sport und Spaß! „Im Waldbad kommen zukünftig sowohl Familien mit Kindern, Jung und Alt als auch Vereine auf ihre Kosten“, führt Jürgen B. Schmidt die Hintergründe des Slogans weiter aus.

„Uns lagen mehrere Gestaltungsvorschläge für eine Wort- und Bildmarke vor. Alle hatten ihren Charme, sodass uns die Entscheidung nicht leicht gefallen ist. Im Endeffekt sind wir nun mit unserer Wahl sehr glücklich und freuen uns auf alles Weitere“, berichtet Jürgen B. Schmidt.

Rohinstallationen und Badewassertechnik auf der Zielgeraden
Neben den eigentlichen Baumaßnahmen ist mit der Veröffentlichung des Logos und Namens ein weiterer großer Planungsschritt abgeschlossen. Zeit, beim Technischen Leiter und Projektbetreuer Christian Schröder nachzufragen, wie der Bau vorangeht: „Wir befinden uns noch immer sehr gut im Zeitplan. Die Rohinstallationen im Innenbereich rund um die Heizung, Sanitäranlagen und Lüftung sind weitgehend abgeschlossen. Auch mit den Innenputzarbeiten befinden wir uns im Endspurt, sodass mit den Estricharbeiten bereits begonnen wurde.“ Die Badewassertechnik ist ähnlich weit fortgeschritten: Zur Wasseraufbereitung für das Waldbad mit Frei- und Hallenbad werde das Wasser verschiedene

Reinigungsstufen durchlaufen. Für jedes der insgesamt sechs Becken reinigen drucklosbetriebene Mehrschicht-Sandfilteranlagen das Badewasser. Große Pumpen fördern das Wasser zu den Becken und wieder zurück zu der Badewasseraufbereitungsanlage, sodass sich ein geschlossener

Badewasserkreislauf entwickle, führt Christian Schröder weiter aus. „Zur Erwärmung des Badewassers kommen zwei moderne und hocheffiziente erdgasbetriebene Brennwertgaskessel und ein Blockheizkraftwerk-Modul (BHKW) zum Einsatz. Das BHKW produziere zusätzlich Strom von max. 100 kWh pro Stunde, so dass größere, selbsterzeugte Strommengen für das Waldbad in Eigenverbrauch genutzt werden können. Der überschüssige Strom wird in das Netz der Stadtwerke eingespeist“, berichtet Jürgen B. Schmidt weiterhin zur Effizienz der eingesetzten Technik.

Außenfassade erhält Gesicht
Wirft man einen Blick von der Blumenstraße auf das Gebäude, ist das Waldbad noch ringsum mit Gerüsten belegt, die den freien Blick auf die Außenfassade verwehren. Doch auch das soll sich im nächsten Step laut Christan Schröder ändern: „Auf der Freibadseite des neuen Gebäudes wurde schon begonnen, die neue Fassadenverkleidung anzubringen, sodass dem Waldbad von außen ein Gesicht gegeben wird. Passend zur allgemeinen Farbgebung wird an einigen Stellen der Grünton aus dem Logo aufgegriffen. Ein echter Eyecatcher!“ Drei verschiedene Grautöne werden ebenfalls verwendet und runden den Look des Gebäudes ab.

Instandhaltungsarbeiten am Freibad
Auch das bestehende Freibad gerät keineswegs in Vergessenheit. Wie jedes Jahr im Frühling wird sich das Bäderteam der turnusmäßigen Pflege der Außenanlagen widmen. Die Rasenflächen und Grünanlagen werden wieder auf Vordermann gebracht und erhalten einen frischen Schnitt. Jürgen B. Schmidt schmunzelt: „Es soll ja kein Urwald bis zur nächsten Freibadsaison wachsen!“ Der Hochdruckreiniger richtet schließlich wieder den Rest und lässt die Schwimmbecken im neuen, alten Glanz erstrahlen. Der Baustaub des letzten Jahres wird Schnee von gestern.

Modernste Überwachungstechnik
Zum Ende geben die Stadtwerke noch einen kleinen Ausblick in die nahe Zukunft: Im Laufe des Aprils sollen die Hausanschlüsse für Strom, Gas/Wasser und Glasfaser gelegt werden. „Zuletzt genannter Glasfaser-Anschluss wird noch eine entscheidende Rolle bei der Digitalisierung des Schwimmbades spielen“, betont Christian Schröder und verweist auf die künftige Mess-, Steuer- und Regeltechnik. Er erklärt abschließend den Nutzen wie folgt: „Mit der abgekürzt sogenannten MSR-Technik werden insbesondere die Badewasser-, Heizungs-, Elektro- und Lüftungstechnik überwacht und gesteuert. Auftretende Fehler oder Sollwertüberschreitungen werden so rechtzeitig erkannt und über die Gebäudeleittechnik auf portable Geräte an das Bäderpersonal übermittelt. Außerhalb der Öffnungszeiten werden bestimmte Meldungen über die Glasfaser-Verbindung an die Netzleitstelle weitergeleitet. Es wird also ziemlich digital – eine große Hilfe im Arbeitsalltag!“ Daneben wird es natürlich eine Brand- und Einbruchmeldeanlage sowie ein klassisches Videoüberwachungssystem geben.

Momentan befinden sich vor Ort zwischen sieben und zehn Firmen, die in Hochtouren an der Fertigstellung des Schwimmbades arbeiten. Die Stadtwerke Emsdetten sind weiterhin zuversichtlich, dass dem geplanten Eröffnungsdatum im Herbst 2021 nichts im Wege steht. Bis dahin geht es erstmal weiter nach der Devise „Ran an die Schippe“!

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