Ausbildung
Azubi-Interviews

Du möchtest mehr über den Arbeitsalltag und die gemachten Erfahrungen unserer Auszubildenden während ihrer Ausbildung bei den Stadtwerken erfahren?
Dann findest du hier unsere Azubi-Interviews zum Nachlesen!

Unsere Azubis im Interview

Arthur Klaus, 2. Lehrjahr (Stand April 2019)

Wie hast Du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Nach einer ausführlichen Internetrecherche über den Beruf, habe ich mich auf gut Glück beworben. Schon nach kurzer Zeit erhielt ich dann die Einladung zu einem ersten Gespräch. Natürlich war ich etwas nervös, Bewerbungssituationen sind ja immer etwas ungewohnt. Meine Nervosität war allerdings unbegründet, da das Gespräch sehr angenehm und locker war. Am Ende konnte auch ich noch meine ganzen Fragen loswerden. Daraufhin fand noch ein kleiner praktischer Eignungstest im Schwimmbad statt. Schließlich erfolgte die Zusage wieder sehr zeitnah.

 

Wo liegt der Aufgabenschwerpunkt Deiner Ausbildung?

Ich sehe in der Ausbildung zwei Schwerpunkte. Zum einen liegt der Fokus auf dem Erlernen des technischen Verständnisses für alle Anlagen und den richtigen Einsatz der Chemikalien und zum anderen auf der korrekten Ausführung der eigenen Schwimmtechnik. Diese muss man später an Schwimmanfänger und Fortgeschrittene in Schwimmkursen schließlich weitergeben.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Nicht jeder Tag ist gleich. Der Arbeitsalltag richtet sich vor allem nach der Jahreszeit sowie der Wetterlage und ist zudem stark abhängig von der Besucherzahl. Wenn gerade in den Sommermonaten im Freibad viel los ist, dann trägt man natürlich mit die Verantwortung für die Badegäste und hält mit ausgelernten Kollegen Aufsicht. An Regentagen und im Winter ist man hingegen viel mit der Instandhaltung der Innen- und Außenlagen beschäftigt.

 

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Besonders schön finde ich es, dass ich nicht den ganzen Tag am Schreibtisch vor dem PC sitze. Ich bin viel an der frischen Luft, kann mich bewegen und bleibe somit auch körperlich fit. Durch den täglichen menschlichen Kontakt mit unseren Badegästen wird es auch nie langweilig!

 

Welche Berufsschule besucht Du und welche Fächer werden unterrichtet?

Zur Berufsschule fahre ich nach Haltern am See zum Hans-Böckler-Berufskolleg. Je nach gerader oder ungerader Woche findet hier ein oder zwei Mal der Unterricht statt. Zu den Fächern gehört Bädertechnik- und –organisation, Schwimmen und Retten, Deutsch, Mathematik, Wirtschafts- und Betriebslehre und wahlweise Englisch oder Telekommunikation und zu guter Letzt Sport. Im Sportunterricht sind wir natürlich oft im Wasser.

 

Welche Eindrücke der ersten Monate sind dir in Erinnerung geblieben?

Kurz nach meinem Ausbildungsbeginn ist die Freibadsaison zu Ende gegangen. Dann findet immer eine kleine Party mit dem ganzen Bäder-Team statt. So konnte man alle nochmal kennenlernen und ist so richtig in die Gruppe aufgenommen worden.

 

Wie sehen Deine Pläne nach der Ausbildung aus?

Nach dem Abschluss meiner Ausbildung möchte ich auf jeden Fall gerne bei den Stadtwerken bleiben und auch noch meinen Meister absolvieren.

David Große Siestrup, 2. Lehrjahr (Stand April 2019)

Wie hast Du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Besonders positiv ist mir die persönliche Behandlung während des gesamten Bewerbungsverfahrens in Erinnerung geblieben. Ich habe es nie so wahrgenommen, als sei ich nur einer von vielen Bewerbern in der Masse. Zu jeder Zeit gab es einen festen Ansprechpartner und ich erhielt in jeder Bewerbungsphase eine schnelle Rückmeldung. Meine Entscheidung für die TKRZ als Ausbildungsbetrieb war definitiv die gute Mischung aus fachlicher Kompetenz und Sympathie.

 

Wo liegt der Aufgabenschwerpunkt Deiner Ausbildung?

Der erste große Themenbereich ist die Privatkundentechnik und alles was dazu gehört. Sei es die Vorbereitung von neuen Anschlüssen und Geräte oder auch mal die Wartung der Systeme, bei der man mithelfen und über die Schulter schauen darf. Natürlich bearbeitet man auch die Anliegen der Kunden telefonisch und per Ticket. Später erweitert sich dann das Aufgabenfeld um stetig neue Bereiche, wie zum Beispiel dem Geschäftskundenbereich oder den Rechenzentren. Nach und nach werden einem auch Projekte zur selbstständigen Umsetzung anvertraut. Natürlich ist mein Ausbilder aber immer als Ansprechpartner für mich da.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Mein Arbeitstag im Büro beginnt in der Regel um 08:00 Uhr morgens. Zunächst verschaffe ich mir einen Überblick, ob alle Systeme ordnungsgemäß laufen. Dann heißt es Kundenanliegen zu bearbeiten und auf der technischen Seite zu lösen. Zudem haben wir zur besseren Organisation und Verteilung der Aufgaben jeden Morgen eine kurze Besprechung im Team.

 

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Es gibt immer etwas Neues zu lernen und man lernt viele Bereiche kennen. Hervorheben möchte ich auf jeden Fall noch den sozialen Aspekt: Wir sind echt ein tolles Team und man steht mit Problemen nie alleine da.

 

Welche Berufsschule besucht Du und welche Fächer werden unterrichtet?

Ich besuche das Hans-Böckler-Berufskolleg in Münster. Der Unterricht findet wochenweise an 1,5 Tagen statt. Unterrichtet werden berufsbezogene Fächer, wie Anwendungsentwicklung oder informationstechnische Signalverarbeitung aber auch Sport, Religion, Deutsch und Englisch gehören zum Schulstoff.

 

Welche Eindrücke der ersten Monate sind dir in Erinnerung geblieben?

Am ersten Tag haben wir mit allen neuen Azubis ein Spiel gemacht, indem man alle Räume des Gebäudes und das ganze Team der Stadtwerke und TKRZ kennengelernt hat. Das war echt super, um sich gleich besser zurechtzufinden. Außerdem gab es nach ein paar Wochen ein Feedbackgespräch, sodass man die Gelegenheit hatte selber eine Rückmeldung zu geben, als auch zu bekommen.

 

Wie sehen Deine Pläne nach der Ausbildung aus?

Aufbauend auf meinen Erfahrungen in der Ausbildung möchte ich mich weiterbilden und habe ein Informatikstudium ins Auge gefasst.

Lea Wolf, 1. Lehrjahr  (Stand April 2019)

Wie hast Du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Nachdem ich mich per Post bei den Stadtwerken beworben habe, musste ich nicht lange auf eine Rückmeldung und die Einladung zum Vorstellungsgespräch warten. Da ich zu Beginn dieser ungewohnten Gesprächssituation noch etwas schüchtern und nervös war, fand ich es sehr angenehm, dass alle Beteiligten so locker waren und sich das auf mich übertragen hat.

 

Wo liegt der Aufgabenschwerpunkt Deiner Ausbildung?

Als kaufmännischer Auszubildender durchläuft man bei den Stadtwerken fast jede Abteilung. Somit erhält meinen einen guten Überblick über alle Arbeitsabläufe und lernt die unterschiedlichsten Aufgaben kennen. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf den geschäftlichen Prozessen und Abwicklungen. Momentan bin ich in der Finanzbuchhaltung tätig und lerne zum Beispiel, wie Rechnungen oder der Warenausgang verbucht werden. Ich war aber auch schon in der Personalabteilung und habe viel über die Zeiterfassungswirtschaft gelernt.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Meistens fange ich um 08:00 Uhr morgens an. Dank des Gleitzeitmodells kann ich aber auch mal früher oder später in den Tag starten. Zu Beginn eines Arbeitstages mache mir eine To-Do Liste und priorisiere zusammen mit meinen Arbeitskollegen die anfallenden Aufgaben nach Wichtigkeit. Meistens müssen zuerst die Routineaufgaben erledigt und Mails beantwortet werden. Um 13:00 Uhr mache ich dann meine Mittagspause und beende den Tag in der Regel zwischen 16:00 und 17:00 Uhr.

 

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Mir liegt besonders der Umgang mit Zahlen. Deshalb gefällt mir die Arbeit in der Buchhaltung besonders. Außerdem ist das Arbeitsklima zwischen den Kollegen sehr angenehm. Alle sind hier sehr nett und helfen gerne weiter.

 

Welche Berufsschule besucht Du und welche Fächer werden unterrichtet?

Meine Berufsschule ist das Hermann-Emanuel-Berufskolleg des Kreises Steinfurt in Emsdetten. An zwei vollen Tagen die Woche findet hier der Unterricht statt. Zu den Fächern gehören Rechnungswesen, Datenverarbeitung, Geschäftsprozesse, Wirtschafts- und Sozialprozesse, Deutsch und zeitweise pro Halbjahr auch Sport, Englisch, Religion und Politik.

 

Welche Eindrücke der ersten Monate sind dir in Erinnerung geblieben?

Ich denke vor allem sehr gerne an das Azubitreffen vor Ausbildungsbeginn zurück. Es war eine super Gelegenheit, die anderen Azubis schon vorher kennenzulernen. Zusätzlich dazu ist in den ersten Wochen ein Tagesausflug gemacht worden. Wir hatten alle einen sehr lustigen Tag, gefüllt mit teambildenden Spielen und gemeinsamen Essen.

 

Wie sehen Deine Pläne nach der Ausbildung aus?

Meine Ausbildung bei den Stadtwerken zu absolvieren, habe ich noch keinen Tag bereut. Wenn sich die Möglichkeit dazu ergibt, könnte ich mir deshalb sehr gut vorstellen, nach meinem Abschluss langfristig hier zu bleiben. In der Buchhaltung würde ich mich zum Beispiel auf Dauer sehr wohlfühlen.

Simon Thannhäuser, 1. Lehrjahr (Stand April 2019)

Wie hast Du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Auf die Ausbildungsstelle habe ich mich ganz klassisch per Post beworben. Nachdem ich eine positive Rückmeldung von Frau Elfrich bekommen habe, ist mir vor dem eigentlichen Vorstellungsgespräch ein Schnuppertag im ServiceCenter bei der TKRZ angeboten worden. Die Gelegenheit habe ich natürlich sofort genutzt! Nach diesem Tag hat sich mein Wunsch, meine Ausbildung bei den Stadtwerken zu machen, nochmals bestätigt. Das darauffolgende Vorstellungsgespräch habe ich  als sehr angenehm empfunden. Die Gesichter waren mir nun schon zum auch Teil bekannt und meine Anspannung hat schnell nachgelassen.

 

Wo liegt der Aufgabenschwerpunkt Deiner Ausbildung?

Die Ausbildung ist die perfekte Mischung zwischen kaufmännischen und technischen Tätigkeiten. Ich lerne die Auftragsabwicklung und Kundenberatung rund um das Thema Telekommunikation. Und natürlich ist dabei auch das Know-how der Hintergrundtechnik ganz wichtig. Erst dann versteht man, warum zum Beispiel momentan eine Störung der Internetverbindung beim Kunden auftritt und kann weiterhelfen. Ziel ist es im direkten Kundenkontakt immer, die technischen Probleme der Kunden zu lösen.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Da sich meine Arbeitszeiten an den Öffnungszeiten des ServiceCenters in der Innenstadt orientieren, beginnt mein Arbeitstag um 9 Uhr in der Früh. Zunächst fahre ich meinen PC hoch und bespreche mit dem TKRZ-Team die Aufgaben des Tages. Dann werden hauptsächlich Kundenanfragen telefonisch, per Mail oder direkt in persönlichen  Beratungsgesprächen vor Ort bearbeitet. Gegen halb eins mache ich meistens meine Mittagspause und beende den Tag dann um 18:00 Uhr.

 

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Ich schätze vor allem, dass ich viel in direktem Kontakt mit den Kunden im ServiceCenter bin. Außerdem hat mir von Anfang an gefallen, dass das Betriebsklima sehr entspannt ist. So konnte man sich schnell einarbeiten und hat sich gleich wohlgefühlt. Selbst wenn mal Fehler auftreten, wird einem nicht gleich der Kopf abgerissen, sondern zusammen an einer Lösung gearbeitet.

 

Welche Berufsschule besucht Du und welche Fächer werden unterrichtet?

Den Berufsschulunterricht besuche ich zwei Mal die Woche bei den Kaufmännischen Schulen Tecklenburger Land. Zum Unterrichtsstoff gehören in erster Linie die berufsbezogenen Fächer IT-Telekommunikationssysteme, Anwendungsentwicklung und Wirtschafts- und Geschäftsprozesse. Hinzu kommen die Fächer Sport, Politik und Religion im Wechsel und im nächsten Schuljahr auch Englisch.

 

Welche Eindrücke der ersten Monate sind dir in Erinnerung geblieben?

Man ist sehr schnell ins Team integriert worden. Ich durfte auch zügig selbstständig Aufgaben übernehmen und habe so von Beginn an das Gefühl gehabt, nicht bloß ein „Azubi“, sondern ein vollwertiger Mitarbeiter zu sein.

 

Wie sehen Deine Pläne nach der Ausbildung aus?

Ich habe ins Auge gefasst nach der Ausbildung Wirtschaftsinformatik zu studieren. An sich würde ich aber auch sehr gerne bei den Stadtwerken weiter für die TKRZ arbeiten wollen.

Nils Plastrotmann, 1. Ausbildungsjahr (Stand Mai 2019)

Wie hast Du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Das Bewerbungsverfahren habe ich als locker und entspannt empfunden. Beim Vorstellungsgespräch bin ich sofort nett empfangen worden, was das Eis gleich gebrochen hat. Außerdem habe ich es bemerkenswert empfunden, dass ich sehr schnell eine Rückmeldung bekam. Nachdem ich  mich nämlich per Post beworben habe, kam direkt ein paar Tage später die telefonische Einladung zum Gespräch und nach dem Gespräch habe ich noch sogar am selben Tag die Zusage bekommen.

 

Wo liegt der Aufgabenschwerpunkt Deiner Ausbildung?

Mein Aufgabenschwerpunkt liegt im Bereich der Netztechnik. Dazu gehören zum Beispiel die Installation von Hausanschlusskästen, sprich die Stromversorgung in Wohnhäusern sicherzustellen, oder die Wartung und Kontrolle von 10 KV-Stationen, Schalthäusern, Kabelverteilerschränken und auch die der Emsdettener Straßenbeleuchtung. Wenn es mal zu Störungen oder Ausfällen im Stromnetz  in Emsdetten kommt, lerne ich zudem, wie man diese wieder behebt.  Um es auf den Punkt zu bringen, lerne ich als zukünftiger Energieelektroniker dafür zu sorgen, dass der Strom auf der technischen Seite aus der Leitung kommt.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Ein ganz normaler Arbeitstag beginnt um 7:00 in der Hauptstelle der Stadtwerke Emsdetten mit einer Teambesprechung. Dabei erfolgt die Einteilung der anstehenden Aufgaben und ich werde als Azubi einem Gesellen oder Meister zugeteilt. Daraufhin sind wir den Tag über in ganz Emsdetten auf z. B. Baustellen unterwegs. Hier tauschen wir unter anderem defekte Stromkabel aus, die beispielsweise durch einen Bagger bei Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogen worden sind.  Um 12 Uhr wird Mittag gemacht und gegen 16:00 Uhr kehren wir dann zur Hauptstelle zurück, räumen das Auto aus und machen alles wieder fertig für den nächsten Tag.

 

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Mir macht es besonders Spaß, die Ursachen für Störungen im Stromnetz aufzudecken und daraufhin in Teamarbeit zu beheben. Wir haben wirklich einen super Zusammenhalt untereinander und helfen uns jederzeit gerne weiter.

 

Welche Berufsschule besucht Du und welche Fächer werden unterrichtet?

Ich besuche die Technischen Schulen im nahegelegenen Steinfurt. Für meinen Ausbildungsgang findet der Unterricht einmal im Monat, für jeweils zwei Wochen im Block statt. Momentan habe ich zwei Mal die Woche acht Stunden und ansonsten sechs. Zu den fachbezogenen Fächern gehören technisches Zeichen, Technologie der Elektronik und die dazugehörige Fachpraxis. Außerdem werden noch Deutsch, Reli, Sport und Wirtschaft unterrichtet. Die Klausuren schreibt man innerhalb des Blocks. Für mich ist es eine gute Lösung, da man sich so voll auf eine Sache konzentrieren kann. Entweder Schule oder Arbeit.

 

Welche Eindrücke der ersten Monate sind dir in Erinnerung geblieben?

Gleich am zweiten Tag meiner Ausbildung habe ich eine Kollegin aus der Netztechnik zu einem Kabelbruch begleitet. Es war für mich ein super spannender Einstieg in meine Ausbildung und ich wurde nochmals darin bestärkt, die richtige Wahl des Ausbildungsberufes getroffen zu haben.

 

Wie sehen Deine Pläne nach der Ausbildung aus?

Ich arbeite gerne bei den Stadtwerken. Sollte es sich deshalb ergeben nach meiner Ausbildung langfristig hier zu bleiben, wäre das super! Ansonsten möchte ich noch meinen Meister absolvieren und mich so weiterbilden.

Luca Grziwa, 1. Lehrjahr (Stand Mai 2019)

Wie hast Du das Bewerbungsverfahren empfunden?

Über den Ablauf des Bewerbungsverfahrens kann ich wirklich nur Gutes berichten. Nachdem ich in der Zeitung die Anzeige der Stadtwerke, dass Azubis gesucht werden entdeckt habe, war mir klar, dass ich mich bewerben möchte. Meine Bewerbungsunterlagen habe ich daraufhin per Post an die Stadtwerke zugesendet. Die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Nach einem sehr angenehmen Gespräch, erhielt ich die positive Rückmeldung sogar noch am selben Tag und bekam schließlich auch nach meiner Zusage zügig die Vertragsunterlagen zugeschickt.

 

Wo liegt der Aufgabenschwerpunkt Deiner Ausbildung?

In meiner Ausbildung lerne ich, wie Wasseranschlüsse und -leitungen richtig verlegt werden, sodass es nachher nicht zu nassen Überraschungen kommt. Dazu gehört neben den praktischen Grundlagen natürlich auch das Erlernen der gesamten Technik und der Materialen, die sich dahinter verbergen. Zudem ist eine immer wiederkehrende Aufgabe, der Zählerwechsel von Gas- und Wasserzählern in Privatwohnungen und Einrichtungen.

 

Wie sieht dein Arbeitsalltag aus?

Die Woche startet für mich um 7:00 Uhr in der Hauptstelle der Stadtwerke. Zunächst treffen sich alle Mechaniker und besprechen in der Runde, was alles anliegt und es werden Vorbereitungen für den Tag getroffen. Daraufhin werde ich einem Gesellen oder Meister zugeteilt und wir fahren in ganz Emsdetten zu Privathäusern, wechseln Zähler oder kümmern uns um die Instandhaltung der sanitären Anlagen. Je nachdem wie viel zu tun ist, wird um ca. 13:00 Uhr Mittag gemacht. Meistens verbringe ich die Pause zusammen mit meinem Kollegen. Danach geht’s wieder bis 16:00 Uhr gestärkt an die Arbeit.

 

Was macht Dir bei der Arbeit am meisten Spaß?

Für mich kam ein normaler Bürojob nie in Frage. Ich mag es viel unterwegs zu sein und genau das schätze ich so an meiner Ausbildung zum Anlagenmechaniker. Man ist jeden Tag an einem anderen Einsatzort und kommt viel rum. Zudem ist es ein vielseitiges Lernen, ich bekomme viel erklärt und lerne jeden Tag neue Arbeitssituationen kennen.

 

Welche Berufsschule besucht Du und welche Fächer werden unterrichtet?

Meine Berufsschule sind die Technischen Schulen Steinfurt. Für meinen Ausbildungsgang findet der Unterricht im Block statt. Das bedeutet, dass ich jeweils eine volle Woche ganztags zur Schule gehe und die Woche danach praktisch bei den Stadtwerken arbeite. Zu den Unterrichtsfächern gehören unter anderem Technologie der Heizung und Sanitäranlagen, Deutsch, Politik und Wirtschaft.

 

Welche Eindrücke der ersten Monate sind dir in Erinnerung geblieben?

Bei den Stadtwerken habe ich mich gleich gut aufgehoben gefühlt. Alle sind sehr nett und zwischen uns Azubis herrschte von Anfang an eine tolle Atmosphäre.

 

Wie sehen Deine Pläne nach der Ausbildung aus?

Natürlich heißt es für mich nach der Ausbildung erstmal ordentlich Berufserfahrungen zu sammeln, um mich weiterzuentwickeln. Ich denke auf jeden Fall noch darüber nach, später meinen Meister zu machen.

Stadtwerke Emsdetten_Ansprechpartner Rita Elfrich
Rita Elfrich
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